2019 haben wir eines von drei geplanten Gebäuden eingeweiht. Wir haben uns dann entschlossen, schnellstmöglich einen gemeinnützigen Verein zu gründen, um Spendern und Freunden die Möglichkeit zu geben, Spenden mit Quittung für dieses Projekt zu tätigen. Das plötzliche Auftreten der Corona-Pandemie brachte alles zum Stillstand. Aufgrund dieser Umstände warteten wir über zwei Jahre auf die Verleihung des Gemeinnützigkeitsstatus. Nun steht als nächstes der Bau einer 190 Laufmeter langen Mauer um die Grundstücksgrenze an. Dann werden Sanitäranlagen benötigt und zwei weitere Häuser, zum Schlafen und als Werkstatt. Wir brauchen jetzt dringend eure großen Herzen und bitten euch um großzügige Spenden, damit die Kinder von der Straße ein neues Zuhause bekommen und resozialisiert werden können.
Nutzt dazu einfach unsere Spendenseite und überweist eure Spende auf unser Bankkonto.
Danke. Unser Großer Gott wird euch reich belohnen.
Wie begann das Projekt
Dieses Projekt wurde nicht von Menschen initiiert, sondern von Jesus Christus selbst. Ernesto Cossa, ein geistlicher Sohn von Heidi und Rolland Baker, dessen Geschichte jeder in Heidi Bakers Buch „Es ist immer genug da“ nachlesen kann, wollte 2015 seinen geistlichen Vater Horst Benzing in Deutschland besuchen und fuhr von Pemba nach Maputo, um sein Visum zu beantragen.
Während dieser Zeit besuchte er den Ort, an dem die Straßenkinder leben und an dem er selbst als Kind gelebt hatte. Nach diesem emotionalen Besuch lag er in der folgenden Nacht im Bett und konnte nicht einschlafen.
Vision von Jesus Christus
Plötzlich hatte er eine Vision mit Jesus, der zu ihm sagte: „Baue ein Haus für meine Kinder, in dem sie sowohl körperlich als auch geistig Nahrung erhalten.“ Dieses Erlebnis erzählte er seinem Vater in Deutschland, den er 2016 erneut besuchte.
Drei Tage nach diesem Gespräch kam jemand aus Maputo, genauer gesagt aus Matola, und bot seinen Freunden Land zum Kauf an. Etwa 2300 Quadratmeter für 5000 Dollar. Freunde in Deutschland sammelten innerhalb weniger Wochen 5.000 Euro.
Bau des Hauses in Maputo
Es soll drei Gebäude und eine Sanitäranlage geben. Eines, in dem die Kinder essen und Bibelunterricht erhalten können. Eines, in dem sie schlafen und eines mit einfachen Geräten und Maschinen, in denen sie eine technische Ausbildung erhalten sollen.
Die Kinder, deren zukünftiges Zuhause es sein wird, waren bei der Einweihung des ersten Gebäudes total begeistert von dem Projekt und fragten ständig, wann der Einzug erfolgen könne.
Situation der Kinder in Mosambik
Das Überleben eines Kindes hängt von der Gesundheit und Bildung der Mutter sowie von den Bedingungen ab, unter denen das Kind geboren wird. In Mosambik trägt ein verbesserter Zugang zu Familienplanung und Schwangerschaftsvorsorge, insbesondere in ländlichen Gebieten, dazu bei, das Leben von Frauen und ihren Kindern zu retten.
Wussten Sie
Mosambik gehörte bis vor kurzem zu den zehn am schnellsten wachsenden Volkswirtschaften der Welt, doch jetzt steckt es in einer schweren Finanzkrise und bleibt eines der ärmsten und am wenigsten entwickelten Länder der Welt. Die durchschnittliche jährliche Wirtschaftswachstumsrate des letzten Jahrzehnts von 7,5 Prozent hat keinen angemessenen Fortschritt gebracht.
Inklusion Sozial
Um soziale Inklusion zu fördern, müssen wir sowohl die Ausgeschlossenen als auch die Entscheidungsträger und -prozesse in den Blick nehmen, die ein System der Ungleichheit aufrechterhalten.
Pflege und Sicherheit
Trotz der jüngsten sozioökonomischen Fortschritte in Mosambik leben 48 Prozent aller Kinder in absoluter Armut, was diese Kinder besonders gefährdet macht.
Darüber hinaus verlieren einige von ihnen ihre erste Schutzlinie – ihre Eltern. Kinder können den elterlichen Schutz und die Fürsorge aus vielen Gründen verlieren. Die Folgen sind Armut, Notfälle, häusliche Gewalt, Familienzerfall und schädliche traditionelle Praktiken.
Kinder mit Behinderungen und Mädchen sind aufgrund tief verwurzelter kultureller Einstellungen zu Geschlechterrollen besonders gefährdet.





